24 Mai 2012

The History of my Wedding Invitation



Unsere Hochzeitseinladung sollte auf den ersten Blick zeigen, wie wir sind: Ein bisschen laut, international, kreativ und vernarrt in Bücher. Doch wie bekommt man das alles unter einen Hut? Meine ersten Entwürfe waren Nate zu feminin, dann zu unübersichtlich, zuletzt zu normal. Mir reichte es und ich bat ihn um ein Bilder, damit ich sehen konnte, in welche Richtung seine Vorstellungen gingen. Er schickte mir die folgenden Albumcover (Ausschließlich Jazz, was sonst?). Er wollte offensichtllich wirklich auffallen.

Our wedding invitation was supposed to introduce us at first glance: a couple a bit too loud, international, creative and nuts for books. But how to get all this in one? My first layouts were to feminine for Nate's taste, then too confusing and finally too normal. I had enough! I had no idea what he had in mind so I asked him for pictures. He sent me album covers below (Jazz only, of course!). Obviously he wanted to attract attention.
















































So viel musikalischer Input brachte mich auf das Format: Unsere Hochzeitseinladung sollte wie ein Konzertposter werden! Als Vorlage diente dieses Miles Davis Plakat und ab dann war alles ganz einfach. Fotos machen lassen im Buchladen, alle Infos auf die Rückseite packen, Poster drucken lassen, fertig. Nicht wenige unserer Freunde haben unser Hochzeitsposter zu Hause aufgehängt. Das macht uns ein bisschen glücklich.

Hier ein paar Tipps, wenn ihr gerade eure Hochzeitseinladung plant:
  1. Beschreibt euch als Paar. Was davon soll die Einladung vermitteln?
  2. Sucht Bilder, die euren Stil ausdrücken.
  3. Schaut euch zur Inspiration Hochzeitseinladungen von anderen an. Pinterest ist perfekt dafür!
  4. Legt los mit Entwürfen. Und denkt daran, der erste ist so gut wie nie der beste.
This much of musical input inspired me to do a concert poster! The final layout was guided by this Miles Davis poster and from then on it was easy. Get our pictures taken in a bookstore, pack all the information on the back and get the posters printed. Some of our friends hung up our wedding invitation posters at home. That makes us quite happy.

Some tips if you are in the process of planning your wedding invitation right now:
  1. Describe yourself as a couple. Which of your characteristics should the invitation get across?
  2. Look for pictures that express the style of the two of you.
  3. Get inspired by other couple's wedding invitations. Pinterest is perfect for that!
  4. Start doing sketches. And remeber: Your first sketch will hardly ever be the best one.







































03 Mai 2012

Just add Water

 














































Unglaublich schöne Fotos von Schorlen lieferte letzte Woche das Süddeutsche Zeitung Magazin. Dass sie nun endlich online abrufbar sind, musste ich sofort nutzen, um diese Pracht mit euch zu teilen. Das Rezept für die Sommergetränke ist denkbar einfach: Drei bis vier Zutaten in ein Glas und mit Sodawasser und eventuell etwas Wein auffüllen. Dosierung nach Geschmack.

1. Holundersirup, Kirschen, Thymian
2. Holundersirup, Kumquats, Orchideenblüten
3. Himbeersirup, Feige, rotes Basilikum
4. Vanillesirup, Limettensaft, Mirtobeeren, Vanillestange
5. Zitronenbasilikum, Zitronen, Zucker
6. Mandarine Napoléon, Pfeffersirup, Kumquats, Gänseblümchen

Wie man all die Sirups herstellt, erfährt man unter dem Link zum SZ Magazin übrigens auch.


The weekend Magazine of the Süddeutsche Zeitung featered unbelievably beautiful pictures of spritzers last week. Now they are available online and I immediatelly seized the chance to share the splendor with you. The recipe for the summer drinks is super simple: Put the three to four ingredients into a glass and add soda water and maybe some wine, too. Dose after your fancy.

1. elder sirup, cherries, thyme
2. elder sirup, kumquats, orchid blossom
3. raspberry sirup, fig, red basil
4. vanilla sirup, lime juice, mirto berries, vanilla bean
5. lemon basil, lemon, sugar
6. tangerine "Napoléon", pepper sirup, kumquats, daisies

Following the link to the Süddeutsche Zeitung Magazin, you will also learn how to do all the sirups yourself.

26 April 2012

24 April 2012

Summer Basics
Illustration: Designwiesel, Kette und Ring von Kate Spade, Nagellack von Essie

19 April 2012

Happy Feet
 
Bilder: ASOS




















Diese Saison muss ich mich nicht mehr schämen für meine Vorliebe für bunte Socken. Der Modehimmel hat mich erhört, nun sind sie Trend. Der Großeinkauf war daher unvermeidlich und wurde gerechtfertigt durch das wunderbare Gefühl, dass meine Füße leuchten und schillern - wenn schon nicht der Büroalltag. Meine neuen Lieblinge sind inzwischen alle in der Wäsche und es ist seltsam, wieder unauffällige Socken zu tragen, obwohl ich sie in den Schnürstiefeln gar nicht den ganzen Tag sehen kann. Aber offensichtlich wirkt schon das Wissen um ihr Dasein stimmungsaufhellend.

Finally I don't have to hide my love for colorful socks anymore. Fashion heaven has heard my cry and this season they are trend. Of course I immediately had to get a bunch of socks exploding of color. I didn't really need new socks but I do enjoy the feeling of my feet shining and dazzling no matter how gray the day at the office might be. By now my new lovelies are all in the laundry basket and it feels a bit strange to wear ordinary socks again. I couldn't see them in my boots all day but apparently the sheer knowledge of them being there cheers me up.


16 April 2012

Silkes Reich

Mit Silke habe ich drei Jahre lang das Zuhause geteilt, bis sie für ein Jahr nach Bolivien verschwunden ist. Seit einiger Zeit ist sie zurück in Nürnberg. Als ich sie am Freitag besuchte, musste ich erst all die wundervollen kleinen Details in ihrem Zimmer fotografieren und konnte mich erst dann auf das Sofa setzen, um den Anblick und das Gespräch mit ihr zu genießen. Meine ehemalige Mitbewohnerin hat die Angewohnheit, von jeder Reise und jeder Begegnung kleine Erinnerungsstücke mitzubringen und ausgewählte Stücke in ihrem kleinen Reich wie für eine Ausstellung zu arrangieren. Silkes Raum ist eine Bühne, für sich, ihre Schätze und ihre Einnerungen. 

For three years I shared my home with Silke before she went to Bolivia for a year. She's back in Nuremberg now. When I visited her last Friday I first had to take a bunch of pictures of the wonderful details in her room. Only after that could I sit down and enjoy the view and our conversation. My former roommate has the habit of bringing back home a little something from every journey and every meeting with friends. Then she arranges some of these keepsakes in her little realm as for an exhibition. Silke's room is a stage: for herself, her treasures and her memories.

























Ich glaube nicht, dass Silke jemals ihren Schmuck in dafür vorgesehenen Behältern aufbewahrt hat. Sie versteckt nichts davon in Schubladen oder Döschen, sondern setzt alles in Szene. Ihre Ohrringsammlung hängt an einem Tischset, die Armreifen thronen auf einem Flaschenhals (übrigens eine Verlegenheitslösung aus bolivianischen Tagen) und Nagellacke und Parfümfläschchen sammeln sich auf einem Silbertablett, das ihre Mutter einmal vom Flohmarkt mitbrachte. Und warum sollte man seine Schuhe verstecken, wenn sie stattdessen den Raum schmücken können?

I don't think Silke has ever used common jewelry boxes for her collection. She doesn't hide anything in drawers or boxes but stages all her pieces. Her earring collection hangs from a place mat, the bangles top a bottle of wine (a makeshift solution from her time in Bolivia) and nail polishes and perfume bottles sit on a tray her mother brought home from a flea market one day. And why should you hide your shoes if they can decorate your room instead?





































Vieles in Silkes Zimmer erzählt von ihrer Familie und ihrer Herkunft. Ihr Vater ist Mexikaner und sie selbst ist in Mexiko geboren. Neben dem Foto von ihr als kleinem Mädchen mit Gitarre stehen unsere Wassergläser aus Mexiko mit filigranen Rührstäbchen aus Glas darin. An der Wand über ihrem Bett hängt ein leuchtend blaues mexikanisches Gemälde auf Baumrinde.
Das Regal über ihrem Sekretär ist ihrem Beruf gewidmet. Silke ist Erzieherin und liebt es, von "ihren" Kindern zu erzählen. Auf dem Foto sind zwei bolivianische Kinder zu sehen. Die Orchidee ist ein Geschenk von einer Kindergartenmutter.

A lot of things in Silkes room tell of her family and her background. Her father is Mexican and she was born in Mexico, too. Next to the picture showing her as a very little girl with a guitar stand our glasses from Mexico with delicate Mexican glas stirrers in them. On the wall above her bed there is that vibrant blue painting on tree bark - from Mexico, of course. The shelf above her secretary is dedicated to her profession. Silke is a nursery nurse and loves to talk about "her" kids. You can see two kids from Bolivia on the photo. The orchid is a gift from a nursery school child's mother.

12 April 2012

Fashion Illustration 3D

Ich liebe BHLDN und ich wünschte, ich hätte eine dieser wunderschönen Einladungskarten zur Preview der Herbstkollektion bekommen. Was für eine schöne Idee, Anziehpuppen zu malen und sie mit mit dreidimensionalen Elementen zu bekleben. Danielle Kroll hat für Anthropologie ein paar Kleidungsstücke sogar gestickt. Sieben Tage für sieben Stücke - das war sicher harte Arbeit. Mit wunderbaren Ergebnissen.

I love BHLDN and I wish I had received one of these wonderful invitations for their fall season preview. What a beautiful idea to paint paper dolls and add three dimensional elements. Danielle Kroll even stitched some pieces for Anthropologie. Seven days for seven pieces - that was surely hard work. With wonderful results.
Bilder: Bird & Banner

















































































Inge Jacobsen bestickt Fotos, Zeitungsseiten und Titelbilder von Modezeitschriften. Ganz oder nur einzelne Details, betonend oder verfremdend. Manchmal sehr fein und genau, manchmal rauher. Wie viele verschiedene Anmutungen einfache Stickmuster haben können!

Inge Jacobsen embroiders photos, newspapers and covers of fashion magazines. Completely or just individual details, stressing them or alienating them. Sometimes her stitches are very fine and accurate, sometimes they are rough. How many different impressions simple emboidery patterns can have!